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Reglement Regularity Class


Ausschreibung als PDF Download: Ausschreibung WT2011 Regularity (pdf, 72 KB)

9. OCC-CLASSIC-Rallye Triest-Wien
vom 21. bis 24. September 2011


Ausschreibung zur REGULARITY-CLASS

1. Strecke und Charakteristik
Die Veranstaltung ist auf vier Tage anberaumt und führt über ca. 750 km von Portoroz/Triest über Slowenien, Italien und Österreich nach Wien.
Es sind Schnittsonder- (GPS) und Timingprüfungen (Luftschlauch/Lichtschranken) vorgesehen.

2. Fahrleitung
Verantwortlicher Fahrleiter ist Herr Harald Neger sen. und sein „team-neger“.

3. Teilnehmer
Teilnehmen können alle In- und Ausländer, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und im Besitz eines gültigen Führerscheins sind.
Ein Team besteht grundsätzlich aus zwei Fahrern (1. Fahrer und 2. Fahrer, Fahrertausch ist daher erlaubt).

4. Fahrzeuge
Teilnahmeberechtigt sind historische Automobile bis einschließlich Baujahr 1980. Lastkraftwagen sind nicht startberechtigt.
Die Fahrzeuge werden in folgende Klassen eingeteilt:
4.1. Klasse I: bis 1949
4.2. Klasse II: 1950 bis 1959
4.3. Klasse III: 1960 bis 1969
4.4. Klasse IV: 1970 bis 1980
Weiters können Klassen zusammengelegt oder weitere Unterteilungen vorgenommen werden. Die Ersten jeder Klasse werden prämiert, sowie die ersten Drei der Gesamtwertung (jeweils 2 Pokale/Trophäen pro Team). Alle teilnehmenden Fahrzeuge müssen für den Straßenverkehr zugelassen sein. Für die verkehrsrechtlich Zulassung der Fahrzeuge haften Lenker und Fahrzeughalter.

5. Abnahmen
Administrative und technische Abnahme am Mittwoch, dem 21.09.2011 in Portoroz zwischen 10:00 und 18:00 Uhr.
Jeder Teilnehmer hat für sein zeitgerechtes Erscheinen selbst Sorge zu tragen. Bei der administrativen Abnahme erhalten die Teilnehmer alle Veranstaltungsunterlagen wie Wagenschilder/Startnummern (müssen vor der technischen Abnahme links und rechts an den Autotüren montiert sein) Durchführungsbestimmungen, Roadbook, Startkarte, Zeitplan, Identifikationsschilder, Essenbons, Gastgeschenk etc.
Das Roadbook wird zum Zeitpunkt der Abnahmen ebenfalls auf der Homepage der Veranstaltung (www.wientriest.at) veröffentlicht.

6. Freiwilliges Vorprogramm
Einschulung für Rallyeanfänger am Mittwoch, dem 21.09.2011 in Portoroz zwischen 15:00 und 16:00
PROLOG am Mittwoch, dem 21.09.2011 ab 16:00. Der Prolog wird für die Gesamtwertung nicht berücksichtigt.

7. Fahrerbesprechung
Am Donnerstag, dem 22.09.2011 um 09:00 Uhr in Portoroz. Die Teilnahme von zumindest einem Fahrer ist Pflicht. Für das zeitgerechte Erscheinen ist selbst Sorge zu tragen.

8. Starts
Zeremonien-Start statt am Mittwoch, dem 21.09.2011 um 20:30 Uhr in Portoroz.
Offizieller Start am Donnerstag, dem 22.09.2011 um 09:30 Uhr in Portoroz.
Für die exakte Einhaltung der Startzeit hat jeder Teilnehmer selbst zu sorgen. Rallye-Zeit = GPS-Zeit (unverbindlich kontrollierbar unter +43 81000 1503) und gilt für die gesamte Veranstaltung. Gegen die Zeitnahme gibt es keinen Protest.

9. Fahrzeiten
Jeder Teilnehmer erhält die Fahrzeit in Form einer Zeittabelle (Bord- oder Startkarte) vorgeschrieben. Die Sollzeit erfolgt absolut in Minuten. Die Durchschnittsgeschwindigkeit auf der Strecke, als auch auf den Sonderprüfungen beträgt max. 50 km/h.

10. Kontrollen
In die gesamte Fahrstrecke sind Kontrollen eingebaut. Es sind Zeitkontrollen (ZK), Passierkontrollen (PK), geheime Zeitkontrollen (GZK) und geheime Passierkontrollen (GPK) vorgesehen.
Kennzeichnung der Zeitkontrollen:
• ca. 200 m vorher = weiße Fahne (Vorwarnung)
• ca. 20 m vorher = gelbe Fahne (hier kann die Zeit abgewartet werden)
• direkt bei ZK = rote Fahne (Ihre selbst errechnete Ankunftsminute – laufende Minute – wird durch Übergabe der Startkarte eingetragen und gilt als Startzeit zur nächsten Etappe)
laufende Minute: z.B. 10:50:00 bis 10:50,59

Kennzeichnung der Passierkontrollen
• ca. 50 m vorher = weiße Fahne (Vorwarnung)
• direkt bei der PK = grüne Fahne – hier wird lediglich das Passieren bestätigt (keine Zeitvorgabe)

11. Ziel
Am 24.09.2011 um ca. 16:30 Uhr in Wien

12. Wettbewerbsbestimmungen
Mit Abgabe der Nennung akzeptieren die Teilnehmer die Bestimmungen dieser Veranstaltung, alle veröffentlichten Durchführungsbestimmungen und willigen ein, die Anweisungen der Funktionäre während der gesamten Veranstaltung zu befolgen.
Technische Hilfsmittel, wie Wegstreckenzähler, deren Antrieb mechanisch oder elektromechanisch erfolgt und die über mechanische Zählwerke verfügen (also keine Digitalanzeigen), sind erlaubt.
Elektronische Schnitttabellen sind erlaubt, dürfen aber nicht mit dem Wegstreckenzähler verbunden sein.
Uhren: erlaubt sind elektronische Uhren, Funkuhren, soweit diese nur eine Zeitanzeige besitzen (ohne Rechenfunktion für z.Bsp. Entfernung), auch Countdown-Uhren.
Geräte wie Laptops, Navigationsgeräte, SW-01, GPS, Navigationsgeräte oder die Verwendung von Messrädern und Fahrradcomputern sind verboten.
Die Vermessung der Strecke erfolgt mit 10-Meterangaben (kaufmännisch gerundet). Der Beginn und am Schluss einer Sonderprüfung erfolgt in 1-Meter-Angaben und auf exakte Messpunkte (Ortstafeln, Verkehrszeichen etc.)
Die Referenzstrecke wird vorher via Homepage bekanntgegeben und an jedem Fahrtag wird noch eine Tages-Referenzstrecke im Roadbook vor der ersten Schnittprüfung angegeben.
Gegen die Kilometrierung ist kein Einspruch möglich.
Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt.

13. Fahrvorschriften:
Während der Veranstaltung ist die StVO genauestens einzuhalten. Speziell bei Ortsdurchfahrten ist jeder überflüssige Lärm zu vermeiden.
Eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 50-kmh darf nicht überschritten werden. Der Veranstalter behält sich das Recht vor, Fahrer, welche diese Bedingungen nicht einhalten, aus der Wertung zu nehmen. Eine Rückerstattung des Nenngelds oder von Teilen davon ist in einem solchen Fall nicht möglich.
Durch die GPS-Messung kann die Geschwindigkeit eines Teilnehmers jederzeit kontrolliert werden. Bei fahrlässiger Überschreitung wird es zu einer Verwarnung kommen, bei der zweiten Überschreitung zu Strafpunkten und bei dritter Überschreitung muß ein Team mit einem Ausschluss von der weiteren Veranstaltung rechnen.

14. Wertung und Ergebnisse
Die Punkte aus Abweichungen zur vorgegebenen Fahrzeit auf den einzelnen Etappen und die erreichten Punkte bei den Sonderprüfungen werden addiert und ergeben eine Gesamtsumme pro Teilnehmer. Auf den Sonderprüfungen, als auch Timingprüfungen wird in Hundertstelsekunden gemessen.
Die Bekanntgabe der Ergebnisse pro Tag bzw. des Endergebnisses erfolgt durch Aushang: Dieser erfolgt an einem vorher festgelegten und bekannten Ort und ab dieser Zeit läuft eine 30-minütige Protestfrist (schriftlich - Uhrzeit ist vermerkt).
Streichresultat: ob die schlechteste SP-Zeit wegen Behinderung etc. gestrichen wird, obliegt alleine der Fahrtleitung, es kann aber auch eine Wertung aus dem Durchschnitt der korrekt vorher gefahrenen SPs des Teilnehmers herangezogen werden.
Spätestens bei der administrativen Abnahme muss ein Team eine während der gesamten Veranstaltung erreichbare Mobilnummer bekannt geben, damit die Ergebnisse per SMS gesandt werden können und das Team für wichtige Mitteilung der Fahrtleitung erreichbar ist.


15. Punktewertung:
• Nichteinhalten der vorgeschriebenen Startzeit 02 Punkte
• Abweichungen zur Etappensollzeit pro angefangener Minute zu spät 01 Punkte
• Abweichungen zur Etappensollzeit pro angefangener Minute zu früh 02 Punkte
• Maximal-Punkte pro Etappe 10 Punkte

Die Zeiteintragung der laufenden Minute in die Bordkarte erfolgt mit Übergabe der Bordkarte an den Zeitnehmer!

• Abweichungen zur Sollzeit bei den Sonderprüfungen pro Sekunde 01 Punkte
• Abweichungen zur Sollzeit bei den Sonderprüfungen pro 1/10 Sekunde 0,1 Punkte
• Abweichungen zur Sollzeit bei den Sonderprüfungen pro 1/100 Sekunde 0,01 Punkte
• Maximal-Punkte pro Sonderprüfung 05 Punkte
• Auslassen einer Passier- bzw. geheimen Passierkontrolle 03 Punkte
• Auslassen einer Zeitkontrolle 05 Punkte
• Stehenbleiben vor einem Zeitmessgerät 03 Punkte
• Umwerfen- bzw. Verschieben eines Pylons bei Slalom 0,5 Punkte
• Befahren der Timingprüfung in falscher Richtung 03 Punkte
• bei Timingprüfungen kein Sitzkontakt des Beifahrers 02 Punkte
• Befahren der Strecke nach festgesetzter Sperre 05 Punkte
• Nichteinhaltung der StVO 03 Punkte
• grobe Verstöße gegen die StVO Ausschluss
• Verwendung nicht erlaubter Geräte (Elektronik etc.) 20 Punkte
• bei Timingprüfungen: abfragen der Zeit bei den Zeitnehmern 02 Punkte

Das Team mit der geringsten Gesamtpunkteanzahl, ist der Sieger.
Die Klassenwertungen sind Auszüge aus der Gesamtwertung.

16. Fahrerverbindungsmann
Der Fahrerverbindungsmann ist der primäre Ansprechpartner der Teams und stellt das Bindeglied zur Rennleitung dar. Alle fahr- und wertungsbezogenen Themen sind an ihn heranzutragen und ausdrücklich NICHT an die Fahrtleitung. Der Fahrerverbindungsmann wird vor dem Start vorgestellt.

17. Proteste
Proteste werden nur in schriftlicher Form behandelt. Ein Protestblatt ist im Roadbook vorhanden und dieses muss ausgefüllt samt einer Protestgebühr von EUR 250,00 entweder an den Fahrerverbindungsmann oder die Fahrtleitung übergeben werden. Wird dem Protest stattgegeben, wird die Protestgebühr in voller Höhe erstattet.

18. Verkehrsdisziplin – Verantwortung der Fahrer:
Die Fahrten der Regularity-Class dienen nicht zur Erzielung von Bestzeiten oder Höchstgeschwindigkeiten.
Die Teilnehmer haben die jeweiligen Bestimmungen der slowenischen, italienischen und österreichischen Straßenverkehrsordnung, sowie das jeweilige Kraftfahrgesetz jederzeit einzuhalten bzw. zu akzeptieren. Da die gesamte Strecke auf öffentlichen, also nicht gesicherten bzw. abgesperrten Straßen stattfindet, sind Tempolimits zu jeder Zeit besonders zu beachten und einzuhalten. Bei etwaigen Verfehlungen der StVO und daraus resultierenden Strafen durch Behörden ist der Fahrer selbst verantwortlich. Eine Schnittgeschwindigkeit von 50 km/h darf nicht überschritten werden, es sei denn in Verbindungsetappen, wenn dies dort zulässig ist.


Wien, am 10. Juni 2010
Die Fahrtleitung